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AKR - Bauschuttrecycling

Verarbeitung von Bauschutt und mineralischen Reststoffen am Firmenstandort Tacherting:

In unserer Region - dem nördlichen Chiemgau und dem Unterlauf des Inn gibt es Kies und Sand von hoher Qualität und in ausreichenden Mengen - und das bedeutet auch zu vergleichbar günstigen Preisen. Mit dem Deponieraum für Erdaushub und Bauschutt verhält es sich verständlicherweise ähnlich - die ausgekiesten Gruben müssen wieder verfüllt werden - es ist also auch reichlich Deponieraum vorhanden. Diese Fakten erschweren die wünschenswerte Kreislaufwirtschaft für gebrauchte Baustoffe (Bauschutt etc.) in unserer Region. Die Sortierung und Aufbreitung dieser Materialien für den Erd - Strassen - und Wegebau ist wesentlich aufwendiger und teurer ist als die Aufbereitung von Kies und Sand.

Trotzdem haben wir uns entschlossen, geeigneten Bauschutt, Ziegel und Betonabbruch nicht mehr zu verkippen sondern einer Aufbereitung zuzuführen - also die Kreislaufwirtschaft auf unserem Betriebsgelände zu "leben".

Für den Bereich Asphalt (nicht zu verwechseln mit Teer !) gelingt mittlerweile die erfreuliche Verwertungsquote von fast 100% d.h. es findet nach der Aufbereitung der angelieferten Asphaltschollen zu Asphaltgranulat durch Zugabe zum Heissmischgut eine optimale stoffliche Verwertung statt.

Teer (besonders überwachungsbedürftiger Abfall) kann zur Zwischenlagerung in einer Halle zum Zweck der nachfolgenden Aufbereitung - allerdings in einem speziellen "Kaltverfahren" - angeliefert und restlos verwertet werden.

Auch für den Bereich Bauschutt, Ziegel und Betonabbruch gibt es Verwertungsmöglichkeiten nach der Aufbereitung z. B. Wegebaumaterialien, Ziegelsplitt für Dachbegrünungen etc. - allerdings sind die hohen Verwertungsquoten von z.B. Asphalt erst erreichbar, wenn sich auf Seite der Anwender und Verbraucher die Akzeptanz dieser Materialien noch verbreitert! Die bautechinschen Eigenschaften wie z.B. Verdichtungswilligkeit und Standfestigkeit sind ausgezeichnet.

Die bayerische Staatsregierung hat mit der Anerkennung von aufbereitetem Bauschutt weg vom Abfall, hin zum Produkt, eine Möglichkeit geschaffen den "Papierkrieg" d.h. den Vollzug des abfallrechtlichen Nachweisverfahrens zu umgehen. Diese Erleichterung gilt allerdings nur für Betriebe, welche sich und die hergestellten Produkte einer  neutralen Güteüberwachung (Fremdüberwachung durch den Zertifizierungsverein und die TU München) unterziehen - auch wir lassen uns überwachen.

Wir stehen für Gespräche, Besichtigungen und auch Einsatzversuche in diesem Zusammenhang gerne zur Verfügung!

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